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Flashen mit externer Hardware

Wie bereits beschrieben hat die FireBee 8MB Flash-Speicher, normalerweise wird dieser von TOS oder MiNT aus mit einem Software-Tool neu geflasht.
Die Hardwarestruktur der FireBee bietet eine "BDM"-Stiftleiste zum direkten Zugriff auf diesen Chip mit Hilfe eines externen Computers und einem (USB-zu-FB Stiftleiste) Hardware-Interface.

Externer Zugriff auf das Flash-ROM wird nur von Entwicklern benötigt oder falls beim Flashen der Systemsoftware/Betriebssysteme mit dem FireBee Flasher-Tool etwas ernsthaft schiefgegangen ist.



Das ROM flashen

Sicherheitshinweise:
  • Stellt vor dem Öffnen des FireBee-Gehäuses oder dem Berühren des Motherboards sicher daß ihr nicht elektrostatisch aufgeladen seid. Erdet euch zuerst durch Berühren des Metallgehäuses eines geerdeten Elektrogeräts, einer Wasserleitung oder dem (nicht lackierten) Heizungsrohr.

  • Vor dem Anschluß externer Geräte die FireBee immer ausschalten. Prüft ob alle Verbindungen korrekt sind bevor ihr irgendeine Aktion startet!


Hardware:
  • Wir empfehlen einen Computer mit Linux (Debian/Ubuntu) basiertem System, weil dies von den meisten "unserer" Entwickler verwendet wird und somit Hilfe im Fall von Problemen einfacher ist.

  • Als Hardware Interface empfehlen wir ein "TBLCF", das Turbo BDM Lite ColdFire Interface. Dies ist ein Open Source Projekt ( Download Dokumentation v10 ), somit konnten wir eine Kleinserie von TBLCF-Boards produzieren. Bis die Boards in unserem Webshop verfügbar sind schickt bei Interesse an einem TBLCF bitte eine EMail an acpinfo (ät) firebee (punkt) org.

    Das TBLCF funktioniert auch mit Win XP Computern und man kann damit ebenfalls das FB ROM flashen. Da aber niemand von unserem Team XP benutzt (und kein neueres MS Betriebssystem mit den TBLCFs funktioniert), können wir darauf hier nicht weiter eingehen. Bitte sucht dann Hilfe in der Community wenn Ihr mit der unten beschrieben Linux-Methode wirklich nicht klarkommt.
    Es gibt noch andere USB- und auch Paralellport-Geräte die meist eigene Software verwenden.

    Das handliche Board wird direkt auf die FireBee BDM-Stiftleiste gesteckt und mit einem entfernten Computer via USB-Kabel (Typ A zu Typ B) verbunden.

picture
TBLCF auf dem FireBee Motherboard, von der Rückseite gesehen


Software:
  • bdmctrl ist eine freie Software, ein Kommandozeilen-Tool für Linux und Windows. Wenn du bdmctrl selbst für dein System compilieren willst, folge dieser Anleitung: https://sourceforge.net/p/bdm ... 68k/README
    Die Quelltexte der BDM Flash-Scripte sind auf GitHub: https://github.com/firebee-or ... sh_scripts

  • Wir bieten ein Software-"Rettungspaket", designed zum einfachen Wiederherstellen des FireBee ROMs , exklusiv für Ubuntu/Debian basierte Systeme in Verbindung mit dem TBLCF. Das Paket beinhaltet die bdmctrl Executable und vorkonfigurierte Run-Scripte zum Flashen jedes Systemsoftware-Teils. Die ebenfalls enthaltenen Systemsoftware-Dateien bringen das ROM auf den Stand des "Systemsoftware 2017 Pakets" und sind bereits in das von bdmctrl benötigte .elf Format konvertiert.

    Das letzte Jahrzehnt waren Euch nur Dateien im .s19-Format zum Flashen des FireBee-ROMs bekannt. Diese .s19 Dateien mit BaS, FPGAconfig oder Emu-/FireTOS werden immer noch verwendet wenn man direkt von der Biene aus flasht. Wenn man aber das ROM mit der bdmctrl-Software von einem Linux-System aus flashen will (mit dem TBLCF), verwendet bitte die konvertierten .elf-Dateien. Benutzt die .elf-Dateien nicht mit FLASH060.PRG/FLASHCF.PRG oder wenn ihr das TBLCF mit WinXP verwendet, in dem Fall bleibt bei den .s19 Dateien. Das .elf-Format wird nur von bdmctrl benötigt.

    Das Rettungspaket "fbrescue.zip" findet ihr auf unserer Downloads-Seite

Anwendung des Rettungspakets:

Entpacke das Archiv in den home-Ordner. Dann erstelle eine Datei /etc/udev/rules.d/91-tblcf.rules (root-Zugriffsrechte nötig) mit dem Inhalt

SUBSYSTEM=="usb",ATTR{manufacturer}=="Freescale",ATTR{idVendor}=="0425",
ATTR{idProduct}=="1001",MODE="0666",SYMLINK+="tblcf%n"

Dies muß in einer Zeile und ohne Leerzeichen dazwischen geschrieben sein (hier für Debian/Ubuntu basierte Systeme, andere Distributionen brauchen vielleicht andere Parameter). Bitte prüfe den genauen Wortlaut, das USB Subsystem verzeiht hier keine Schreibfehler. Dann die Datei speichern.

Stelle zuerst sicher daß die FireBee ausgeschaltet ist. Dann stecke das TBLCF auf die BDM Stiftleiste auf dem Motherboard wie auf dem Bild oben zu sehen und verbinde das USB-Kabel mit dem entfernten Computer.
Starte die Kommandozeilen-Shell (Terminal) auf dem Linux-Computer und prüfe ob das TBLCF korrekt erkannt wird mit dem Befehl

ls /dev/tb*

Das Gerät sollte nun als

/dev/tblcfX

aufgelistet sein, das " X " steht hier für eine Nummer. Merke dir den exakten Namen/Nummer für die folgenden Operationen. Wenn kein /dev/tblcfX Gerät angezeigt wird liegt ein Fehler vor. Überprüfe die oben erzeugte Datei, verbinde das TBLCF erneut mit dem Rechner und/oder führe den Befehl 'sudo service udev restart' aus bis das Gerät korrekt erkannt wird.
  • Flashen von einzelnen Komponenten:

    Das Flashen der einzelnen Systemsoftware-Teile erfolgt einfach durch Ausführen des entsprechenden .bdm Scripts. Diese Scripte sind klar benannt, z.B. "flash_firebee_bas.bdm".
    Wichtig: Die Systemsoftware-Dateien in diesem Rettungspaket sind voneinander abhängig, also erwartet nicht daß das Flashen einer einzelnen Komponente eine "tote" Biene wieder zum Leben erweckt. Flasht immer alle Komponenten des Pakets direkt nacheinander, somit seid ihr sicher daß keine alten oder defekten Dateien im ROM sich mit den neuen mischen und das ganze dann eventuell nicht funktioniert.
    Das Beispiel hier zeigt das Flashen von BaS, die gleiche Verfahrensweise gilt aber auch für die anderen Komponenten.

    Im Terminal: Gehe in das zuvor entpackte Verzeichnis (fbrescue). Schalte jetzt die FireBee an und gib dann den Befehl

    ./flash_firebee_bas.bdm /dev/tblcfX

    ein. Das " X " muß durch die Nummer ersetzt werden die man vorher mit dem "ls"-Kommando ermittelt hat. Mit RETURN startet dann der Flashvorgang.
    Nachdem das Flashen von BaS beendet ist, wiederhole dasselbe für FPGA, FireTOS und EmuTOS (mit dem entsprechenden flash_firebee_*.bdm Kommando).


  • Spezialanwendung - Starten mit BaS im RAM:

    Wenn man lediglich eine FireBee "reanimieren" will bei der das Flashen von BaS (oder BaS_gcc) schiefging , kann man eventuell mit der folgenden Prozedur davonkommen. Hierbei wird das BaS nicht ins FireBee ROM geflasht, sondern in das RAM geladen und von dort ausgeführt. Das kann aber nur dann funktionieren wenn noch ein unbeschädigtes EmuTOS oder FireTOS im Flash-ROM ist (denn das RAM BaS_gcc bootet einfach eins von diesen).

    Im Terminal: Gehe in das zuvor entpackte Verzeichnis (fbrescue). Schalte jetzt die FireBee an und gib dann den Befehl

    ./bas_ram_firebee.bdm /dev/tblcfX

    ein. Natürlich muß das " X " wieder durch die Nummer ersetzt werden die man vorher mit dem "ls"-Kommando ermittelt hat.
    Mit RETURN geht´s los, jetzt sollten im Terminal einige Lade-Meldungen angezeigt werden, jeweils gefolgt von einem "OK". Das braucht ein paar Sekunden, danach sollte die Biene von selbst starten und man kann dann ganz normal ein neues BaS_gcc (oder jedes andere BaS) mit dem FireBee-eigenen Flash-Tool ins ROM flashen.

Zum Schluß schalte beide Rechner aus, entferne das TBLCF und starte dann die Biene. Viel Spaß!
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