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Betriebssystem auswählen:

Auf der FireBee befinden sich FireTOS und EmuTOS im Flash-ROM-Baustein. Wie auf jedem Atari ist damit ein Hochfahren in eine grafische Benutzeroberfläche ohne jegliche weiteren Massenspeicher möglich.

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, das Betriebssystem, in das gebootet werden soll, auszuwählen:
• per FireTOS Auswahlmenü
• über die DIP-Switches (Schalter)

Wer die FireBee neu erhält, wird nach dem Einschalten grundsätzlich das FireTOS Auswahlmenü vorfinden.
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Dort gibt es 3 Möglichkeiten:

- FireTOS for FreeMiNT
- EmuTOS
- FireTOS full


FireTOS for FreeMiNT
ist die üblichste Auswahl. Sie startet in das bekannte Atari TOS 4.04, das von Didier Méquignon an den ColdFire angepasst wurde. Dabei liegt das Augenmerk auf einer perfekten Zusammenarbeit mit dem Multitasking-Betriebssystemaufsatz FreeMiNT. Wer also eine CompactFlash-Karte (oder auch Festplatte/SSD) mit MiNT nutzen will, wird diese Auswahl treffen. FireTOS hat die cf68klib implementiert, mit der die nicht mehr vorhandenen Befehle des 68k Prozessors im ColdFire Prozessor emuliert werden. Dadurch ist es möglich, dass eine Vielzahl von lieb gewonnener Atari-Software auch auf der FireBee läuft, sofern sie sauber in GEM programmiert wurde.

EmuTOS
ist das bekannte OpenSource TOS, das auf den freigegebenen Quellen von Digital Research aufbaut und seit Jahren von einer ehrenamtlichen Community entwickelt wird. EmuTOS bietet den Vorteil, dass es zu 100% ColdFire nativ läuft und daher die volle Prozessorleistung des ColdFires entfaltet. Jedoch lassen sich 68k-Programme nur mit einer Vollemulation ausführen.
Ein weiterer oft genutzter Vorteil von EmuTOS ist, dass es auch hochfährt, falls einmal etwas mit FireTOS nicht in Ordnung sein sollte. Es ist somit eine Art "Fallback-System", mit dem dann auch auf die CF-Karte und Weiteres zugegriffen werden kann.
Wenn EmuTOS per FireTOS-Auswahlmenü gestartet wird, können auch USB-Tastaturen und -Mäuse genutzt werden, obwohl es für EmuTOS keine USB-Treiber gibt.

FireTOS full
ist wieder das Atari TOS 4.04. Es beinhaltet jedoch einige Anpassungen für den Singletasking-Betrieb (ohne MiNT). Beispielsweise ist ein Sting-kompatibler TCP/IP-Stack implementiert, es läuft ein TFTP-Server, und einige weitere Anpassungen wurden vorgenommen.

Sofern eine original Atari Tastatur (MegaST oder MegaSTE per RJ 12) angeschlossen ist, ist es möglich, dass das Auswahlmenü nicht auf die Eingabe wartet, und dass direkt in das FireTOS for FreeMiNT gebootet wird.

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Das System kann aber wie gesagt auch per DIP-Switches ausgewählt werden. Für die Auswahl sind die Schalter 5 und 6 der DIP-Switches auf dem Motherboard links neben der CPU zuständig. Die normale Stellung "5 ON, 6 ON" wählt FireTOS als Startsystem aus. Die Stellung "5 OFF, 6 ON" wählt EmuTOS als Betriebssystem, in das gestartet wird.EmuTOS muß dann allerdings mit Atari-Tastatur betrieben werden und kann den FireTOS USB-Stack nicht für HID-Devices nutzen. Jedoch startet es zu 100% im ColdFIre nativen Modus.

Wer Linux nutzen möchte, muß zuerst dBUG (Freescales Bootloader) flashen. dBUG ersetzt dann das BaS, erlaubt Netzwerkboot und bietet weitere Möglichkeiten.
FireTOS kann ebenfalls mit dBUG betrieben werden.
Ein Umflashen auf das BaS und wieder zurück ist jederzeit möglich und innerhalb einer Minute erledigt.
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